AUSSCHÜTTUNG: Die Anleger erhalten prognosegemäss Auszahlungen in Höhe von 5,5% p.a. beginnend im Jahre 2012 ansteigend auf 6% im Jahr 2019 (in 2011 ist eine Vorabverzinsungg von 3,5% p.a. vorgesehn). Insgesamt erhalten Anleger Rückflüsse von 161,5% wovon 56,5% durch laufende Ausschüttungen sowie 105% durch eine Veräusserung im Jahr 2022 erfolgen.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die geplante Laufzeit der Emittentin endet zum 31.12.2022 Es wird angestrebt, die Immobilie frühestens zehn Jahre nach Übernahme zu veräußern. Eine ordentliche Kündigung der Anleger ist mit einer Frist von 6 Monaten frühestens zum 31.12.2022, danach jeweils zum Jahresende, möglich.
FINANZIERUNG: Die Gesamt-Investitionskosten betragen 28.778.566 Euro einchließlich Agio. Diese werden durch Eigenkapital in Höhe von 15,48 Mio. Euro zzgl. 5% Agio sowie Fremdkapital in Höhe von 12,5 Mio. Euro geleistet. Darlehensgeberin ist die Berlin-Hannoversche Hypothekenbank AG. Die Valutierung ist zum 02.01.2012 geplant bei einer Laufzeit bis zum 01.09.2021. Es wurde ein Disgio von 5% sowie eine Zinsbindung für 10 Jahre bis Ende 2021 vereinbart. Der vereinbarter Zinssatz (p.a.) inkl. Bankenmarge und Liquiditätsaufschlag beträgt 4,08%. Die Tilgung erfolgt Quartalsweise annuitätisch ansteigend, anfänglich 0,5% p.a.
Die Paribus Capital GmbH hat gegenüber der Emittentin eine Einzahlungs- und Platzierungsgarantie abgegeben. Darin garantiert die Paribus Capital GmbH der Emittentin die Einzahlung und Platzierung eines Emissionskapitals in Höhe von 12,5 Mio. Euro (ohne Agio) bis zum 31.12.2012.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Anleger erzielen konzeptionsgemäß zu einem überwiegenden Anteil Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung unterliegen der Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz des jeweiligen Anlegers. Der Veräußerungsgewinn ist konzeptionsgemäß steuerfrei, da die Veräußerung der Immobilien frühestens nach einer Haltedauer von 10 Jahren erfolgen soll.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die Fondsimmobilie befindet sich in exponierter Lage am Beginn des Technologie- und Gewerbeparks Elmshorn, in dem sich unter anderem die Deutsche Tamoil, die Deutsche Post, Wiebold Confiserie und Orlen Deutschland angesiedelt haben. Das Gebäude liegt sehr verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt Elmshorn und ist zudem sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Die in den Jahren 1997 und 1998 erbaute Immobilie besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäudeteilen mit einer Mietfläche von rund 16.200 m² auf rund 18.500 m² Grund. Ein sechsgeschossiges Rotklinkerhaus wird dabei umrahmt von zwei weiteren Gebäuden mit Glattfassade. Derzeit werden umfassende Umbau- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Dazu zählen unter anderem eine neue Raumaufteilung, eine Datenverkabelung nach aktuellen Standards sowie eine zentrale Notstromversorgung.
FONDSMANAGEMENT: Die Paribus Gruppe ist seit 2003 als unabhängiges Investmenthaus in Deutschland tätig und überzeugt den renditebewussten Anleger mit transparenten und rechtlich sowie steuerlich ausgereiften Kapitalmarktprodukten / -konzepten. Die Paribus Gruppe bietet Ihren Kunden Produkte / Dienstleistungen in den Bereichen Fund Raising, Asset Management sowie Service an. Die Kernkompetenz der Paribus Gruppe liegt in der Strukturierung von Projektfinanzierungen, der rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Konzeption geschlossener und offener Fonds sowie in der Eigenkapital-Beschaffung.
VERMIETUNG: Die Fondsimmobilie ist zu knapp 90% für 25 Jahre fest an den Kreis Pinneberg vermietet und wird als neuer Hauptsitz der Kreisverwaltung genutzt. Rund 500 Mitarbeiter der Kreisverwaltung und der Landrat werden im neuen Kreishaus ihren Arbeitsplatz haben. Der Einzug der Kreisverwaltung erfolgt nach Abschluss der Bauarbeiten planungsgemäß im September 2011.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.